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Axians Infoma eMagazin

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Baden-Württemberg goes digital

An dem Thema kommt niemand mehr vorbei: Ob Gesellschaft, Unternehmen oder öffentliche Verwaltung – die Digitalisierung verändert alle Bereiche.

Auch die Kommunen in Baden-Württemberg stehen hier vor großen Herausforderungen. Zum einen müssen sie spätestens am 1.1.2020 den Umstieg auf die Doppik vollzogen haben. Zum anderen erzeugt die enorme Dynamik der Digitalisierung zunehmenden Handlungsdruck, wie beispielsweise im Zuge der ebenfalls ab 2020 geltenden Verpflichtung zur automatischen Übermittlung, Annahme und Verarbeitung von elektronischen Rechnungen. Denn die setzt vor allem eines voraus: durchgängige digitale Abläufe.

Beim IT-Dienstleister und Axians Infoma Kooperationspartner KIRU liegt der Schwerpunkt noch bei den doppischen Umstellungen der Kunden auf die Lösung kiru.Finanzen_N. Deren Basis ist das Infoma newsystem Finanzwesen. Beide Partner haben aber schon frühzeitig eine gute gemeinschaftliche Vorarbeit geleistet, sodass der Zeitplan für die Noch-Umsteiger bis zur Deadline eingehalten werden kann. Gleichzeitig sind jedoch schon die ersten Digitalisierungsprojekte an den Start gegangen.

Die Wahrnehmung des digitalen Wandels ist zweifellos vorhanden. Aber bei vielen unserer Kunden liegt der Fokus noch auf der Doppik-Umstellung. Anders bei denen, die den Umstieg bereits realisiert haben. Sie denken verstärkt über die Einleitung entsprechender Aktivitäten nach und dabei vor allem in Richtung der digitalen Rechnungsbearbeitung.
Ingo Stibi, Fachbereichsleiter kiru.Finanzen

Vorreiter sind hier der Landkreis Biberach und die Städte Schramberg und Aalen. So hat das Biberacher Landratsamt bereits in einem großen Schritt den Rechnungsworkflow flächendeckend eingeführt. Eine andere Strategie fährt dagegen die Stadt Aalen, die den Rechnungsworkflow Step by Step in den Ämtern umsetzt und als Nächstes den Einsatz des ePayments plant. Die Stadt Schramberg – 2016 die erste und gleichzeitig größte Stadt im KIRU-Rechenzentrum, die in einem Direktumstieg mit gleichzeitigem Softwarewechsel in die Doppik ging – startete im Februar in zwei Ämtern mit Rechnungsworkflow und eRechnungsmanager und wird die flächendeckende Einführung Ende Juni abgeschlossen haben. Auch die elektronische Aktenbearbeitung spielt in der Digitalisierung in nahezu allen Prozessen eine zentrale Rolle. Wie die baden-württembergische Rems-Murr-Kreis-Immobilien-Management GmbH künftig alle Dokumente in digitaler Form führt, lesen Sie in unserem ausführlichen Round-Table-Gespräch mit Kommune21.

Die Digitalisierung mit hohem Tempo in die Fläche zu bringen, ist auch formuliertes Ziel der baden-württembergischen Landesregierung. 2017 hat deshalb das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration den Wettbewerb Digitale Zukunftskommune@bw ins Leben gerufen. 75 Städte, Gemeinden und Landkreise verschiedener Größen haben sich beworben. Die Gewinner werden in nächster Zeit zu Schrittmachern des digitalen Wandels bzw. zu echten digitalen Zukunftskommunen ausgebaut. Darunter sind auch KIRU-Kunden. So ist zum Beispiel der Landkreis Biberach Teil eines als Gewinner hervorgegangenen Landkreisverbunds, bei dem jedes Mitglied einen Baustein auf dem Weg ins digitale Zeitalter voranbringen wird – bei Biberach ist es die elektronische Akte.
Zu den 50 Kommunen, die in den kommenden Monaten bei der Entwicklung einer an den konkreten Bedürfnissen der Bürger ausgerichteten Digitalisierungsstrategie finanziell gefördert werden, gehören die Gemeinden Amtzell und Walddorfhäslach. Sowohl wissenschaftlich als auch praktisch begleitet werden sie bei der Umsetzung ihrer Strategien und Projekte vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und dem bwcon-Netzwerk. Erreicht werden soll, die Best Practices auf möglichst viele Kommunen in Baden-Württemberg zu übertragen.

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